Herstellung mit traditioneller Flaschengärung

Herstellung

Anbau

Wir bewirtschaften alte Weinberge, da diese auch in trockenen Jahren Trauben hervorbringen, die unsere Qualitätsansprüche erfüllen, um hochwertige Sekte erzeugen zu können.

Durch gezielte Handarbeit und niedrige Erträge (40-50l/ar) gewinnen wir Trauben von ausgezeichneter Qualität.

Ausbau

Nach allen Regeln der SektHandWerklichen Kunst werden die Trauben in kleine Kisten gelesen und danach direkt und sehr schonend als Ganztrauben zu Most gepresst.

Nach einem Tag natürlicher Trubsedimentation ziehen wir den klaren Saft in kleine Stahltanks und Glasballons und vergären den Most zu Sektgrundwein.

Nach einem Hefelager von über vier Monaten, einer Weinsteinstabilisierung in der Winterkälte sowie einer Filtration ist der Grundwein fertig.

Versektung

Der Sektgrundwein wird mit Bayanus-Hefe und Zucker in dunkle Sektflaschen gefüllt und mit Kronkorken verschlossen. Jetzt findet die zweite Gärung statt; die Hefe verwandelt Zucker in Alkohol und Kohlensäure, aus Wein wird Sekt.

Hierbei ist wichtig, dass der Sekt dunkel und kühl lagert. Die zweite Gärung dauert etwa drei bis neun Wochen, dann ist fast der ganze Zucker vergoren und in der Flasche herrscht ein Druck von sechs bis sieben bar.

Die Hefe bleibt mindestens neun Monate in der Flasche. Sowohl aus diesem Grund als auch genau deshalb, weil Sie unseren Sekt aus genau der Flasche trinken, in der er gegoren hat, darf er die Bezeichnung klassische Flaschengärung tragen.

Rütteln

Um die Hefe aus der Flasche zu bekommen, müssen die Flaschen in Rüttelpulte gesteckt werden. Danach werden sie 14 mal nach einem bestimmten Schema gedreht und steiler gestellt, damit die Hefe letztendlich auf dem Kronkorken liegt und die Flasche auf dem Kopf steht.

Degorgierung

Die abgerüttelten Flaschen werden zum Schluss warm degorgiert. Dabei wird in einer Bewegung die Flasche umgedreht und gleichzeitig der Kronkorken geöffnet, sodass die Hefe vom Kohlensäuredruck aus der Flasche fliegt und der klare Sekt in der Flasche zurückbleibt.

Daraufhin kommt die Versanddosage aus Wein, Zucker und Schwefeldioxid zum Sekt und die Flasche wird mit einem Naturkorken und einer Agraffe verschlossen.

Nach Etikettierung und Verpackung kann der Sekt verkauft werden. Zuvor muss jedoch noch die Sektsteuer in Höhe von 1,02 € / Flasche entrichtet werden.